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Lunero

2011 geborener, mittelgroßer, leicht rauhaariger Galgorüde, PS bei Frankfurt.

 

14.05.2016

Lunero war in Begleitung von Maisie gestern in der Tierklinik ... völlig entspannt.
Auf dem Programm stand das lange aufgeschobene Impfen und ... der Gang auf die Waage.
400 gr. plus ! Es fehlt immer noch ein bisschen, aber die Tierärztin ist sehr zufrieden mit ihm.

 

10.04.2016

Besuch für ein Check up in der Tierklinik.

Der letzte Check war direkt nach seiner Ankunft hier in der neuen PS, wir hatten einen neuen Mittelmeercheck machen lassen. Ergebnis: Leishmaniose grenzwertig in Richtung positiv. Lunero war leicht untergewichtig, sein Fell war ziemlich dünn und es gab noch kleine Anzeichen, weshalb ein Leishmanioseverdacht entstanden war und auch durch die Tierärztin ausgesprochen worden.
Also ... päppeln und nachtesten.

Der letzte Leishmaniosetest einige Wochen später hat dann leider ein eindeutig positives Ergebnis gebracht.
Lunero bekommt seitdem Allopurinol.

Durch Futterumstellung hat er es geschafft, 2,5 kg zuzunehmen ... es fehlt immer noch ein bisschen ... Sein Allgemeinzustand hat sich verbessert, sein Haarkleid ist jedoch nur minimal besser geworden, ... er wird wohl ein "kleiner Nacktfrosch" bleiben.
In den letzten 4 Wochen hat Lunero einen gewaltigen Entwicklungsschub gemacht. Er spielt, er hat Spaß, er öffnet sich immer mehr.
Wir wünschen ihm eine neue Familie, für die das Thema "Leishmaniose" kein Schreckgespenst ist, die ein eher "unaufregendes" Leben führt, mindestens ein Galgo sollte vorhanden sein. Lunero braucht sehr viel menschliche Nähe und es ist wichtig, sehr nah beim Menschen zu schlafen (heißt: am liebsten im Bett .. angekuschelt).

 

01.09.2015

Lunero musste seine Pflegestelle wechseln.

In Anschluss daran erfolgte ein Besuch in der Tierklinik, ein neues Blutbild, neuer MMK

Wir machen uns Sorgen, er ist etwas zu dünn, sein Fell zu schütter ...

 

29.07.15

update

 


Lunero entwickelt sich weiter und weiter.
Er wedelt neuerdings sogar mit dem Schwänzchen, wenn ich Heim komme.
Auch zieht er nicht mehr so rasch zurück, wenn ich ihn streicheln will und er steht frei im Raum..... Ja, ich kann ihn sogar im Garten anfassen und das Halsband anlegen oder abnehmen. Das ist ein enormer Fortschritt und die Menschen, die ihn kennen, wissen, welch einen gigantischen Schritt er damit gemacht hat.

Fern von Angst und Misstrauen ist Lunero ein zarter, sensibler und ruhiger Galgorüde, der es liebt auf der Couch zu liegen und seinen Kopf in den Kissen zu vergraben.
Lunero macht nichts kaputt und geht nicht auf "Raubzug". Autotouren sind für ihn kein Problem, aber Vorsicht beim Aussteigen: Wenn er weiß, wo er ist, drängt er raus. Eine Sicherungsleine im Auto ist für ihn Pflicht! Bitte auch Vorsicht in ungewohnter Umgebung: öffnet sich eine Tür, will er schnell hindurch. Das ist besonders wichtig, für die ersten Tage im neuen Zuhause.
Besuche auf Hundefreilaufwiesen sind noch nichts für ihn. Zu groß ist das Risiko, dass man ihn nicht mehr anleinen kann. Ein kleiner Garten mit Hundefreunden reicht Lunero vollkommen aus.
Spaziergänge an der sicheren Leine, sind seine Leidenschaft. Diese genießt er in vollen Zügen. Park, Wald, Wiesen, Felder- er liebt es in ruhigem Gelände, ohne Verkehr spazieren zu gehen. Wild interessiert ihn NOCH nicht. Das kann sich allerdings ändern.
Auch wenn Lunero mittlerweile so entspannt an der Leine geht und wenig Jagdambitionen zeigt, sollte er nicht abgeleint werden. Lunero ist und bleibt ein stark traumatisierter Hund, der sein Vertrauen in die Menschheit komplett verloren hatte. Ein Geräusch, ein Geruch, eine Erinnerung und er ist wieder auf Null.

Noch immer viele WENNs und ABERs, aber ich will nichts verheimlichen oder schön reden. Wenn man sich Luneros Vergangenheit bewusst macht und sich auf ihn und seine Besonderheiten einstellt, dann wird man reich beschenkt:
Ein wunderschöner, sensibler, unaufdringlicher, ruhiger Rüde, der einfach sein Leben leben will. Auch wenn es uns etwas distanziert erscheinen mag, so ist es doch das, was er zwischendurch einfach möchte.

 

 

 

30.04.2015


30.04.2015
In den letzen Wochen hat Lunero große Schritte gemacht. Es ging eigentlich nur nach vorne und nicht mehr zurück.
Er kommt so gerne mit zur Arbeit und geht mit mir gemeinsam die Kontrollrunden im Park.
Erst jetzt lernt er seine Umwelt richtig kennen, saugt alles auf, schaut sich alles an. In seinem Blick erkennt man nun die Neugierde und nicht mehr die blanke Panik.
Bei Menschenbegegnungen sucht er hinter mit Schutz. Riskiert auch schon mal kurzen Blickkontakt zu den fremden Leuten, aber nur kurz.
Er geht federleicht an der Leine, neben oder hinter mir. Es kommen auch schon Tendenzen zum Schnüffeln, aber nur ganz, ganz kleine. Viel lieber schaut er sich die Natur an.
Lunero wird ohne Umwelteinflüsse aufgewachsen sein. Er kannte nichts, lernt erst jetzt ein Leben mit Sonne, Gras, Autos und Bäumen kennen.
Andere Hunde kannte er und ist mit allen wunderbar verträglich. Menschen verknüpfte er nur mit Schmerz, Leid und Brutalität.
Er kann es kaum glauben, dass es auch Menschen gibt, die ihm wohlgesonnen sind. Doch er lernt und erkennt es jetzt.
Er genießt bereits meine Nähe und weint, wenn ich ohne ihn fortgehe. Er hat eine emotionale Bindung aufbauen können. Das ist fantastisch.
Lunero entwickelt sich toll, doch was wahrscheinlich immer bleiben wird, ist ein Rest Misstrauen in die Menschheit.


Seine zukünftige Familie sollte ländlich, ruhig wohnen und unbedingt mit Garten. Bitte ohne Kleinkinder, die bedeuten ein zu großes Risiko und zu viel Stress.
Er passt wunderbar in ein großes Rudel, könnte auch zu 2-3 anderen Galgos vermittelt werden. Nur alleine, das geht nicht. Er braucht ganz dringend Hundegesellschaft, die ihm Halt bietet.

Seine Menschen müssen besonders sensibel, liebevoll und einfühlsam sein.
Lunero ist so ein toller Kerl, der mit 4 Jahren nun endlich Hund werden darf.

 

update 13.03.2015

 

Lunero ist nun schon seit 3 Monaten bei uns. Anfangs schien es, als wäre er gar nicht vermittelbar. Es schien, als hätte er mit der gesamten Menschheit abgeschlossen. Mit keinem dieser Sorte wollte er etwas zu tun haben. Ich sehe, dass er sich langsam entwickelt. Ganz, ganz langsam, aber es ändert sich etwas.

 

Lunero ist in der Hundegruppe ein wirklich lustiges und verspieltes Kerlchen. Vieles hat er nachzuholen. Er liebt es mit den Gummi-Quietsch-Tieren zu spielen. Stofftiere darf er nicht mehr bekommen, denn er möchte Teile davon verschlucken. Da muss man wirklich aufpassen.

 

Im Garten kann ich ihn wunderbar heranrufen. Er kennt seinen Namen und holt sich gerne sein Leckerchen ab. Anfassen oder gar anleinen geht draußen noch nicht. Im Haus klappt das schon ganz gut. Wenn er sich auf seinem sicheren Hundbett befindet, dann kann ich vorsichtig zu ihm gehen und ihm Halsband und Leine anlegen. Ist er angeleint, folgt er mir. Ein Zeichen seiner Unsicherheit. Er würde niemals vorgehen oder an der Leine zerren.

 

Gemeinsam haben wir nun auch schon zwei Besuche beim Tierarzt absolviert. Er ließ sich tapfer auf den Tisch heben und die Spritzen geben. All dies darf niemals hektisch oder herrisch angegangen werden. Alles ist äußerst sanft und einfühlsam durchzuführen. Ist man zu hektisch oder gar grob, würde er in Panik verfallen und vielleicht sogar schnappen.

 

Lunero benötigt ein Heim mit Galgofreunden. Er braucht sie als Halt und zur Sicherheit, zum Spielen und Kuscheln. Kleine Kinder sollten bitte nicht in seinem zukünftigen Zuhause leben. Ein Garten ist unverzichtbar, denn Lunero ist kein Hund für Spaziergänge, Hundetreffen oder Ausflüge. Vielleicht wird er dies auch niemals werden, das sollte unbedingt bedacht werden. Lunero ist auch kein Hund, von dem man etwas fordern darf. Lunero gibt, wenn er bereit dazu ist. Irgendwann kommt er vielleicht auch auf die Couch. Irgendwann kann er vielleicht menschliche Nähe oder gar Berührungen genießen. Viele Anforderungen, die er aber dringend benötigt, um glücklich zu sein. Gerne erkläre ich mehr am Telefon.

 

 

03.03.2015 | 26.12.2014 | 15.12.2014

 

Neue Fotos.

 

 

update 09.12.2014

 

Lunero ist am Wochenende in Deutschland angekommen. Er hat mit uns, seiner neuen Pflegefamilie, das Adventstreffen mitgemacht. Im Rudel fand er sich sofort zurecht, fühlte sich sicher und geborgen, lag gleich zwischen allen anderen. Ansonsten ist er äußerst misstrauisch. Er erwartet von den Menschen nichts, aber auch gar nichts Positives. Anfassen geht nur mit viel Vorbereitung, Geduld und Ruhe. Sein Vertrauen werde ich mir in den nächsten Wochen erst erarbeiten müssen. Im Haus ist er ruhig und etwas zutraulicher. Er wird auch von allen bei allem einfach mitgenommen. Ein sehr respektvoller Hund, dem hier auch so begegnet wird. Darum finden ihn meine älteren Semester überaus angenehm, hier müssen sie nichts korrigieren.

 

Lunero ist ein wunderschöner, mittelgroßer, grauer Galgorüde. Grau oder Blau kommt als Farbe bei Galgos sehr selten vor. Bei Lunero kommt noch hinzu, dass er leicht rauhaarig ist. Er ist eine zauberhafte Galgo-Rarität, der wir wieder zurück ins Leben helfen wollen. Wenn er den Menschen wieder Vertrauen schenken kann, dann denke ich, dass er ein fantastischer Begleiter und Hausgenosse sein wird.

 

Lunero muss unbedingt in galgoerfahrene Hände. Er braucht einen oder zwei Galgofreunde an seiner Seite, die ihm zusätzliche Sicherheit bieten. Derzeit kann ich mir noch nicht vorstellen, dass er zu Kleinkindern vermittelt werden sollte.

 

 

08.12.2014

 

Lunero ist am Samstag in Deutschland angekommen.

 

 

03.11.2014

 

Lunero ist ein wunderschöner, grosser Rüde, mit der bei Galgos eher selten vorkommenden Fellfarbe "blau" und honigfarbenen Augen. Er wurde im August aus einem anderen Refugio übernommen. Zu diesem Zeitpunkt war er noch sehr ängstlich und ließ sich nicht anfassen. Mittlerweile ist er sichtlich aufgetaut und hat mit Menschen, die er kennt, kaum noch Probleme. Fremden gegenüber ist er noch vorsichtig.

 

Mit den anderen Hunden im Rudel verträgt sich Lunero sehr gut, dabei spielt es keine Rolle, ob sie gross oder klein sind.

 

 

(Mausklick auf die Bilder vergrößert diese!)

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